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Kreditvorlage an der Rechnungsgemeindeversammlung für das BGK Seestrasse

Das heutige Erscheinungsbild der Seestrasse stammt hauptsächlich aus der letzten „grossen Korrektion" im Jahre 1969. Den Projektunterlagen ist zu entnehmen, dass damals dem motorisierten Strassenverkehr die Hauptaufmerksamkeit geschenkt wurde. Dementsprechend ist heute die Seestrasse in Horn verkehrsorientiert gestaltet und weist eine starke Trennwirkung auf. Über das normale Veloverkehrsaufkommen einer innerörtlichen Kantonsstrasse hinaus, muss sie zusätzlich den Veloverkehr des Internationalen Bodenseeradweges aufnehmen.

Zwischenzeitlich haben sich die Planungsgrundsätze in diesem Bereich gewandelt. Heute gilt ein nachfrageorientierter Ansatz, um eine effiziente, umwelt- und sozialverträgliche (nachhaltige) Mobilität anzuregen und zu fördern. Ziel ist die Förderung des Unterwegsseins zu Fuss, mit dem Velo, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, einzel oder kombiniert, sowie die Förderung des wesensgerechten Einsatzes des motorisierten Verkehrs. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung ist aber auch vermehrt dem Langsamverkehr Beachtung zu schenken, zumal dieser mittlerweile das meistgenutzte Verkehrsmittel ist. Mit der Stärkung des Langsamverkehrs kann die Umweltsituation (Luft, Lärm, Energie) und Gesundheit der Bevölkerung verbessert werden. Dieser Wandel wiederspiegelt sich auch im Kantonalen Richtplan, Kapitel „Siedlungsgebiete, wonach dem Ortsbild und der Gestaltung des Siedlungs- und Strassenraumes im Bereich von Ortsdurchfahrten besonderes Augenmerk zu schenken ist. Das heisst, dass die ortsgerechte Gestaltung und die verkehrstechnischen Aspekte unter Beachtung der verschiedenen Bedürfnisse in Einklang zu bringen sind.

Diesem Thema hat sich nicht zuletzt auch das Agglomerationsprogramm St. Gallen-Bodensee angenommen. So wurde in diesem ein grosser Schwerpunkt auf das Thema Langsamverkehr und allfällige Schwachstellen gelegt. Die verkehrsorientierte Strassenraumgestaltung der Ortsdurchfahrt Horn und die notwendigen Verbesserungen der Fussgängerquerungen wurden dabei als Massnahme aufgenommen, womit sich der Bund an den Investitionskosten voraussichtlich mit CHF 700‘000.00 beteiligen wird.

Dazu wurde in Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Horn und dem kantonalen Tiefbauamt Thurgau ein Betriebs- und Gestaltungsprojekt für die Seestrasse erarbeitet. So beinhaltet das vorliegende Projekt die Erhöhung der Sicherheits- und Aufenthaltsqualität im bebauten Strassenraum. Weiter soll der Verkehr verflüssigt und damit quartierverträglicher abgewickelt werden. Um Gefahrenstellen zu eliminieren und Unfälle zu vermeiden, wird der Verkehrssicherheit, insbesondere für den Fussverkehr und die Velofahrenden, grosse Beachtung geschenkt.

Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die Umsetzung dieses Projekts eine Aufwertung und Verschönerung des Horner Dorfzentrums und einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Wohnqualität beinhaltet. Ebenfalls wird dem Langsamverkehr neu eindeutig Priorität gegenüber dem Durchgangsverkehr eingeräumt. Der Gemeinderat beantragt deshalb den Horner Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der kommenden Rechnungsgemeindeversammlung vom 16.05.2017 dem notwendigen Kredit von CHF 1‘650‘000.00 zuzustimmen.

Datum der Neuigkeit 4. Apr. 2017
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