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Spatenstich Zentrumsaufwertung / Kirchstrasse Horn

Nach nun fast zweijähriger intensiver Planungsarbeit ist es soweit: Am 04. September 2017 sind die Bagger der beauftragten Unternehmen aufgefahren und haben mit den Arbeiten begonnen, welche voraussichtlich bis Ende November 2017 dauern werden. Der Gemeinderat und die Katholische Kirchenvorsteherschaft freuen sich zusammen mit der Genossenschaft Alters- und Pflegeheim Horn, welche den erfolgreichen Bauabschluss der 20 neuen Alterswohnungen feiert, nach Abschluss der Arbeiten zusammen mit der Bevölkerung auf die neue Zentrumsgestaltung anzustossen.

Die Politische Gemeinde Horn hat ihre Ortsplanung anlässlich der Teilrevision 2009/2010 gesamthaft überprüft und zahlreiche Anpassungen vorgenommen. Unter dem Richtplaninhalt „Schutz und Gestaltung", Richtplanabsicht G16 Aufwertung Kirchstrasse (West) hat sich der Gemeinderat unter anderem zum Ziel gesetzt, im Zusammenhang mit der Sanierung der katholischen Kirche und deren Umgebung die gestalterische Aufwertung der Kirchstrasse als öffentlichen Raum zu prüfen.

Folgende Zielsetzungen stehen dabei im Vordergrund:
  • Blickbeziehungen und Vernetzung im Dorf: Im inneren des Dorfs kann die katholische Kirche durch die Höhe und ihrer Nähe zum Bahnhof als wichtiger Orientierungspunkt dienen. Dieses Potential wird momentan nicht ausgeschöpft. Mit einer angestrebten Durchlässigkeit vom Bahnhof Horn aus soll über die katholische Kirche zum neugestalteten Ortskern eine Vernetzung stattfinden.
  • Wahrnehmung Dorfkern: die Wahrnehmung des Dorfkerns soll sich nicht allein auf die Fahrbahn der Kirchstrasse beschränken, es soll der gesamte Strassenraum samt umliegenden Plätzen und (Grün-)Flächen als auch die privaten Bereiche betrachtet und beurteilt werden. Eine polyvalente Nutzung des entstehenden Platzes wird angestrebt.
  • Verkehrsberuhigung: Durch eine Verkehrsberuhigung der Kirchstrasse soll die Aufenthaltsqualität gesteigert werden.
  • Gemeindehausparkplatz: Es sollen weiterhin mindestens 20 Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Parkplätze sollen sich jedoch bezüglich Anordnung, Ausgestaltung und Einbindung in die Umgebung einpassen und durch geeignete Massnahmen aufgewertet werden.
Der Gemeinderat hat deshalb in enger Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchenvorsteherschaft und dem Alters- und Pflegeheim Horn im August 2015 vier Landschaftsarchitekturbüros zu einem Studienauftrag eingeladen. Die anschliessende gemeinsame Auswertung der eingegangenen Projektvorschläge zeigte auf, dass der Projektvorschlag von Landschaftsarchitekt Andreas Geser überzeugte und den Zielsetzungen der Politischen Gemeinde und der Katholischen Kirchgemeinde entspricht.

Das Gestaltungskonzept der Umgebung baut auf den bestehenden Strukturen unseres Dorfes und seinem Umfeld auf. Eine übergeordnete Gestaltung bindet die verschiedenen Bereiche in ein harmonisches Gesamtkonzept ein und wird selbstverständlich in das Ortsbild von Horn integriert.

Zentrale Massnahme bildet die Auflösung der Kirchstrasse zu einer Bewegungs- und Aufenthaltsachse für den Fussgänger und Veloverkehr. Der Fokus liegt auf der klaren Ausformulierung der Ränder des Grünraumes und somit unterschiedlichen Bereiche und ihren Anforderungen in einen stimmigen Rahmen einzubetten.

Die Ränder mit Anstoss an die angrenzende Bebauung werden von Heckenbändern und breiten Wegen begleitet. In Kombination mit lockeren Baumpflanzungen und vielzähligen Sitzgelegenheiten entstehen neue attraktive Aufenthaltsorte in diesen Randbereichen. Im Gegensatz dazu vermitteln die Übergänge zu den angrenzenden Strassen mit unterschiedlichen Platzsituationen Grosszügigkeit und öffnen sich zum angrenzenden Quartier.

Die Parklandschaft wird von Wiesenflächen mit einem feinen Wegenetz und locker eingestreuten Parkbäumen geprägt. Zusammen mit einem Spielangebot und einer markanten Pergola, die als neuer Treffpunkt dienen kann, entstehen Orte mit hoher Aufenthaltsqualität und Erholungswert.

Durch einfache Prinzipien schafft es die neue Gestaltung, die unterschiedlichen funktionalen Anforderungen als zentrale Wegverbindung im Quartier, Schulweg, Parkierungsflächen oder als Zufahrt zu erfüllen und mit dem Anspruch von nachhaltigen, qualitätsvollen und gut nutzbaren Freiräumen, zu vereinen. Zentrales Anliegen ist dabei die Entstehung von attraktiven und funktionalen Aufenthaltsorten.

Das gemeinsame Projekt ist auch bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern auf grosse Zustimmung gestossen und zur Freude von Gemeinderat und Kirchenvorsteherschaft an den Gemeindeversammlungen im Januar 2017 mit grosser Mehrheit gutgeheissen worden.
Spatenstich Zentrumsaufwertung
 

Datum der Neuigkeit 6. Sept. 2017
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